Blues - Rock

BB King
Blues Rock entstand in den Südstaaten der USA durch die Afro-Amerikaner im 19. Jahrhundert. Die Lieder haben oft Elemente aus den Arbeiterliedern, Kirchengesang und aus dem Feldgesang. Blues findet man in vielen Musikrichtungen wie Rock and Roll, Jazz und R&B. Die bekannteste Blues- Struktur ist der 12er Takt-Blues. Hier gibt es eine bestimmte Frequenz, die der Blues-Spieler einhalten muss.
Die am weitesten verbreiteten Formen des Blues sind der Piedmont, Delta, Jump und der Chicago Blues. Im zweiten Weltkrieg entwickelte sich der akustische Blues zum elektronischen Blues. In den 1960er und den 1970er Jahren entstand ein Hybrid aus dem Blues und Rock und wurde zum Blues Rock. Viele Blues Songs haben eine sich durch den gesamten Song ziehende Basslinie oder einen etwas konfusen Hintergrund. Das gibt der Musik einen Trance-Rhythmus und dem Gitarrenspieler wiederum die Möglichkeit, darüber zu improvisieren. Die Texte handelten meist über Probleme von dem afro-amerikanischen Kulturkonflikt.

Nach dem zweiten Weltkrieg begannen sie Afro-Amerikaner in die Vorstädte zu ziehen. Dadurch fingen sie an, ein vernünftiges Lebenseinkommen zu verdienen. Und dadurch erfuhr die Musikindustrie ganz neue Elemente, schwarze Musiker machten sich bekannt in diesem Industriezweig und veränderten die Musik. Und die Vorstadt Blues-Clubs wurden enorm aufgewertet.

Während der Menschenrechtsbewegung wurden viele der afro-amerikanischen Wurzeln wieder zurück gebracht. Daher hatte der Blues auch gute Möglichkeiten, im Media-Mainstrom mitzuschwimmen. Seit den 1980er Jahren bis heute hat der Blues viele Veränderungen durchlaufen. Viele seiner Songs sind heute eher wie Rock and Roll als wie ursprünglicher Blues.

Billie Holiday
Die meist genutzten Instrumente des Blues sind die Gitarre, Schlagzeug, Bass Gitarre, Piano und Saxophon. Einige der einflussreichsten Blues-Künstler sind Muddy Waters, John Lee Hooker, BB King, Robert Johnson, Willie Dixon und Jimmy Reed.